Hier findet Ihr in Abständen kleine Berichte über Wanderungen, die ich durchgeführt habe, respektive Erlebnisse im Wald!
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Markierungsarbeit A3 in Rummenohl-Priorei am 06.10.
Zum letzten Mal in diesem Jahr gingen wir heute markieren. Nur ein kurzes Stück auf dem A3 in Rummenohl. Es war wirklich herrlich! Der Frühherbst ist eine meiner liebsten Jahreszeiten! Und über etwas habe ich mich sehr gefreut: Zum ersten Mal fand ich den Stachelbart, einen Pilz, der nicht mehr so häufig ist, wie er es mal war: Er verdaut gerne das Holz von alten Laubbäumen; und die gibt es ja nicht so oft, und wenn, dann werden sie gefällt und zu Kaminholz verarbeitet, bevor der Pilz seine Chance bekommt. Umso mehr fand ich das heute einen perfekten Abschluss!




Naturkundliche Wanderung zum Thema Pilze in Hagen-Selbecke am 04.10.
Anfang Oktober in die Pilze! Yeah! Und da es etwas geregnet hat, standen die Vorzeichen gut für eine interessante Führung. Eine große Gruppe hatte sich versammelt, um mit mir in die Welt der Pilze einzutauchen. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit diesen faszinierenden Lebewesen, die weder Pflanze noch Tier, sondern etwas ganz Eigenständiges sind. Obgleich sie eher dem Tierreich nahestehen, wurden sie zu meiner Schulzeit noch zusammen mit Flechten, Farnen und Moosen den niederen Pflanzen zugeordnet. Aber da hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Die Wissenschaft und auch die Industrie entdecken mehr und mehr erstaunliche Eigenschaften dieser Wesen, die seit einer Milliarde Jahren Zeit hatten, für alle möglichen Situationen Lösungen zu finden.
Schönes Wetter, nette Begleitung und Erkenntnisgewinn, was will man mehr? Hier ein paar Impressionen:



Verschobene Bergbau-Wanderung Wetter/Grundschöttel
Im Gegensatz zu meiner Tätigkeit als Wegemarkierer, bin ich als Wanderführer kein Schönwetter-Arbeiter! Bei leichtem Regen ging es los: Über den Bergbauweg 1 durch das frühere Schlebuscher Revier. Auch wenn es etwas Fantasie braucht: Spuren der zeitweise sehr intensiven Bergbautätigkeit sind noch zu finden: Pingen, in denen im Tagebau Kohle abgebaut wurde; Karrenspuren, die beim Abtransport im Laufe der Zeit entstanden sind; sowie die berühmte Kohlenbahn, die das Revier mit der Hasper Hütte verband und auf Betreiben des „Ruhrgebiets-Vaters“ Friedrich Harkort eingerichtet wurde. Mir macht diese Wanderung immer auch Hoffnung: Da ich weiß, wie es mal ausgesehen hat und wie schön es heute wieder ist; hege ich die Hoffnung, dass der ganze Mist, den wir der Natur antun, selbst in relativ kurzer Zeit wieder rückgängig gemacht werden kann, wenn wir es der Natur nur gestatten, sich selbst zu heilen! Über die rein bergbautechnischen Infos hinaus gebe ich auch einen Einblick in die Menschen, die dort gearbeitet hatten: Bergbaulyrik, die sich kritisch mit der Situation der Bergleute und ihrer Familien auseinandersetzt, gehört zu dieser Wanderung fest dazu! Garniert mit ein bisschen Erdgeschichte, ist das Ganze eine runde Sache! Kommt doch mal mit!





Wegemarkierung A7 in Rummenohl
Wir Wegemarkierer sind ja Schönwetter-Arbeiter: Bei Regen ist das Markieren nicht möglich. Also gingen wir bei fantastischem Spätsommerwetter los. Heute stand der A7 in Rummenohl auf dem Plan. Um es gleich ganz deutlich zu sagen: es ist ein Weg, bei dem man festes Schuhwerk, gute Trittsicherheit und gute Kondition braucht. Kein Weg für den Sonntagnachmittag-Spaziergang. Unsere Strecke führte aus der Nähe von Linscheid bis zur Priorlinde. Kein langes Stück, jedoch mussten wir gleich zu Beginn feststellen, dass die Wegeführung unmöglich war: Ein Grundbesitzer hat ein großes Stück jungen Wald gerodet und daraus eine eingezäunte Weide gemacht. Tja, da mussten wir improvisieren und eine Alternativ-Strecke finden. Haben wir auch, ist sehr schön mit weiten Ausblicken. Da die Alternativ-Route jedoch länger als 500 Meter ist, dürfen wir den Weg nicht einfach verlegen. Da muss der Hauptverein zunächst ein sogenanntes Benehmensverfahren einleiten. Wir sind ja Gottseidank in Deutschland, also kann man nicht einfach so einen Weg verlegen, wo kämen wir dahin?




Wegemarkierung Vom-Stein-Weg in Wetter-Grundschöttel
Bei herrlich warmem Wetter war ich aktiv in meiner Wege-Wabe in Wetter unterwegs. Der Bergbau-Wanderweg 4 hat ein neues Logo bekommen, und so ging ich hin, die Markierungen zu aktualisieren. Hier ein paar Impressionen…





Waldspaziergang A 6 Selbecke – Hinnenwiese – Selbecke
Ich war mit meiner Familie unterwegs. Der A 6 ist ein Rundweg, der am Wanderparkplatz Höhwaldstraße beginnt, von dort an der „Blauen Donau“ entlang zur Hinnenwiese führt, und dann über die Höhen wieder zurück führt. Sehr schöner, abwechslungsreicher Weg. Eine Handvoll Pilze ließen sich auch finden…



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Wegemarkierung in Rummenohl am 01.09.2026
Heute waren wir Wegemarkierer des SGV Hagen in Rummenohl unterwegs. Die Nachmarkierung des A2 stand auf dem Plan. Bestes Markiererwetter! Bewölkt, trocken und nicht heiß, so lieben wir das! Schöner Weg, ca. 6 Kilometer lang, aber recht steil, also eher als Kurzwanderung geeignet, weniger ein entspannter Sonntag-Nachmittag-Spaziergang. Sehr abwechslungsreich, es gibt dort sogar noch gesund aussehende Fichten!
Hier ein paar Impressionen:


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Lyrischer Spaziergang „Robert Gernhardt“ am 30.08.2026 im Hagener Stadtwald.
Eine erfreulich große Runde, wir hatten viel Spaß!
Es ging über die Stadtgartenallee, am Wildpark vorbei Richtung Eugen-Richter-Turm. Dann am Wildpark entlang (obere Seite!), darauf den A2, bis wir auf den A4 trafen, und dann noch den Abstieg zur Stadtgartenallee. 2,5 Stunden, knapp 7 Kilometer.
Robert Gernhardt war ein fleißiger Künstler, Dichter und Herausgeber. Er war Mitbegründer der Satirezeitschriften Pardon und Titanic, Begründer der „Neuen Frankfurter Schule“, sowie ein feiner Mensch. nach Lesungen signierte er nicht nur die vorgelegten Bücher; er fragte auch jeden Gast, welches Lieblingstier er denn habe. das hat er dann mit schnellem Strich dazu gezeichnet. Da konnte so eine Signierstunde sich auch mal hinziehen…
Motto der „Neuen Frankfurter Schule“ ist: Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche. Es ist eine Gruppe von Satirikern, Dichtern und Zeichnern, die sich als Gegengewicht zur Frankfurter Schule rund um den bierernsten Philosophen Adorno verstanden.


